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Informationen über schwarzespech.de


































Informationen über schwarzespech.de
1. Die Szene - Entstehung und Entwicklung
Aus einer Laune heraus taten sich im Jahr 2006 ein paar Schwarze Menschen zusammen und Entwickelten die Idee eines eigenen Forums. Wichtig war damals, eine Plattform für den gegenseitigen Austausch zu schaffen. Ein weiterer Punkt war die Möglichkeit, Fotos zu veröffentlichen und sie zu diskutieren und bewerten. Diese Aspekte haben sich auch bis heute gehalten und stellen einen wichtigen Teil des Forums dar. Langer Überlegungen hatte es da also nicht benötigt und so ging dieses Forum am 25.10.2006 online.
Nach und nach versammelten sich immer mehr um die erste kleine Gruppe. Die Mitgliederzahl wuchs und auch die Inhalte im Forum nahmen zu. Mit einer eigenen Galerie und Fotografen konnte man sich dann auch in der Öffentlichkeit zeigen, das Forum bei Partys, Events und Konzerten vertreten und zusätzliche Mitglieder gewinnen. Die ersten Visitenkarten wurden gedruckt und fleißig verteilt.
Und immer neue Ideen um das Forum entstanden und wurden umgesetzt. Das größte Vorhaben mit der meisten Vorarbeit wurde dann schließlich am 25.10.2007 - dem Jahrestag des Forums - in die Tat umgesetzt: ein eigener Verein! Und auch weiterhin soll das nicht alles gewesen sein, schließlich ist alles von Wachstum und Entwicklung geprägt! Lasst euch überraschen was noch kommen wird!
2. Der Verein schwarzespech e.V.

Die Idee, einen eigenen Verein zu gründen wurde im August 2007 geboren. Ziel war es, diesen pünktlich zum einjährigen Jubiläum des Forums beglaubigen zu lassen. Dazu war natürlich einiges an Vorarbeit notwendig: die Satzung musste geschrieben werden, ein Konzept erarbeitet und Zielvorstellungen formuliert werden. Aber die Gründer des Forums schafften diese Hürde und sind nun auch die Gründer des Vereins. Den Vorstand besetzen folgende Personen:
1. Vorsitzender: Sebastian Schölch (Bartlby)
2. Vorsitzende: Christina Bülow (Mephisto)
Kassier: Christoph Wachinger (Madman)
Schriftführer: Manuel Glückler (Deep Thoughts)

Die Ziele des Vereins:

Zweck des Vereins ist die Förderung von Kultur, Kunst, Bildung und die Jugendhilfe innerhalb der schwarzen Szene. Das lässt sich verwirklichen durch verschiedene Maßnahmen. Veranstaltungen, Konzerte, Filmvorführungen, Öffentlichkeitsarbeit, Beratung für Szenemitglieder sind nur ein paar der Möglichkeiten, die man angehen will.
Ebenso gehört Sponsoring, Werbung und gewinnung neuer Vereinsmitglieder zum Aufgabenbereich. Nach aktuellem Stand der Satzung zahlen Mitglieder keinerlei Beiträge und verpflichten sich zu gar nichts. Aber bei Veranstaltungen erhalten Vereinsmitglieder unter Umständen Vergünstigungen oder Sonderrechte, je nach Art der Veranstaltung.

 
1. Die Szene - Entstehung und Entwicklung

Vorwort:
Eine einheitliche oder allgemeingültige Definition der Gothic-Kultur ist kaum möglich ist. Durch den ständigen, fließenden Wandel und die laufende Vermischung verschiedener Kulturen, Subkulturen und Musikrichtungen ist eine facettenreiche Szene entstanden, die jeder Anhänger für sich selbst anders definiert und auslebt. Der folgende Artikel stellt daher keinen Anspruch an Vollständigkeit sondern soll einen groben Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Szene bieten.


Namensgebung:
Goth oder Gothic ist abgeleitet von "gotisch" aber eher im Sinne von "düster, schaurig" zu verstehen. Die Bezeichnung ist dabei nicht – wie so oft vermutet – an das Volk der Goten oder an das Zeitalter der Gotik angelehnt, sondern geht grundsätzlich auf einen in England entstandenen Musikstil zurück, der aufgrund seines dunklen und dumpfen Klanges und seiner verwendeten Themen als „schaurig“ empfunden wurde.
Im deutschen Sprachraum hat sich im Laufe der Zeit auch die Bezeichnung Grufti, Gruftie durchgesetzt, was anfangs aber negativ behaftet war. Später hat es sich dann als saloppe Selbstbezeichnung der Szenemitglieder durchgesetzt und ist heutzutage weitestgehend ohne negativen Konsens in Gebrauch.
Goth, bzw. in der Mehrzahl Goths hat sich in vielen Teilen der Welt durchgesetzt. Im Deutschen Raum werden auch Bezeichnungen wie Goten oder - grammatikalisch inkorrekt - Gothics verwendet.


Entstehung der Szene:
Die Gothic-Szene hat ihren Ursprung in den frühen 1980er Jahren und entwickelte sich zunächst als musikkulturelle Jugendszene. Inspiriert durch Bands wie "Bauhaus", "Siouxie & The Banshees", "The Sisters Of Mercy" oder "Christian Death" entstanden zunächst kleine regionale Gruppierungen, die ihre Wurzeln in der Punk- und New-Wave-Bewegung hatten. Diese einzelnen Gruppen hielten untereinander jedoch kaum Kontakt und standen sich vor allem in den Großstädten infolge von Generationskonflikten feindlich gesinnt gegenüber.
Bereits Mitte der 1980er Jahre gab es in England erste Verfallserscheinungen innerhalb der Szene als bedeutende Bands und Vertreter ihren Stil änderten oder getrennter Wege gingen.
Während die Gothic-Welle in England verebbte und unterging war sie im restlichen Europa nicht als Modeerscheinung zu sehen und konnte insbesondere in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden Fuß fassen.

Die Frisuren und Kleidungsstile der Goths waren zu dieser Zeit stark an das Erscheinungsbild der Punk- und New-Wave-Bewegung angelehnt oder wurden von den musikalischen Leitfiguren übernommen. Ein weiterer Einflussfaktor waren regionale Unterschiede in den Umwelt- und Lebensbedingungen. Gruppierungen in industriell geprägten Gebieten bevorzugten daher ein punk-lastiger Stil wohingegen sich die Anhänger in Regionen mit überwiegendem historischen Architekturstil eher der Zeit der Renaissance und des Barock hingezogen fühlten.


Weiterentwicklung:
Ab etwa 1987 begann auch in Deutschland die Szene aufgrund mangelnder Idole allmählich zu verfallen. Schon beinahe völlig untergegangen erhielt die Gothic-Bewegung dann durch den Mauerfall einen unverhofften Aufschwung. Bedingt durch den jetzt möglichen, gegenseitigen Austausch und das wachsende Interesse an der Musik gewann die schwarze Szene wieder an Bedeutung.
Neben zahlreichen Musikmagazinen etablieten sich in Deutschland auch große Treffen wie beispielsweise das Wave-Gothic-Treffen.
Im Lauf der Zeit wuchs wieder eine Großkultur heran, bei der man dann zum ersten Mal von einer landesweiten Szene sprechen konnte.
Durch die neuen Entwicklungen enststanden auch neue Musikstile. Neoklassik oder Neue Deutsche Todeskunst wären hier beispielhaft zu nennen.
Durch den regen Austausch und die Vermischung verschiedener neuer Musikstile wurde auch die Szene größer. Im Laufe der Zeit wuchs die anfänglich musikalisch klar begrenzte Bewegung zu einer Mischkultur verschiedener Musik- und Kleidungsstile heran. Lang gehegte Konflikte mit der sich abseits entwickelten EBM-Szene wurden abgebaut und der Musikstil teilweise übernommen. Auch das größte Feindbild der Gothic-Kultur, die Metal-Szene, wurde als parallel laufende Bewegung akzeptiert.
Außerdem verdrängte die Verjüngung der Szene mehr und mehr alte Idole und orientierte sich zunehmend an der neuen und popigeren Musik.
Auch eine Kommerzialisierung konnte sich ab dem Ende der 1990er Jahre in der Szene durchsetzen. Dabei wurde aber mehr die Bezeichnung "Gothic" als Vermarktungsetikett aufgegriffen als und auf gothic-untypischen Musikgruppen (beispielsweise HIM, Nightwish, Rammstein, Evanescence, Samsas Traum) übertragen. Diese kommerzielle Entwicklung hatte die Entstehung einer neuen Jugendkultur zur Folge, der aber der eigentliche Bezug zur Gothic-Bewegung fehlt.


Erscheinungsbilder:
Das Styling ist ein zentrales Merkmal in der Gothic-Kultur und wird als Ausdrucks- und Abgrenzungsform eingesetzt. Vor allem Schwarz kann als einheitliche "Farbe" gesehen werden, heutzutage auch gerne aufgelockert durch blaue, violette oder rote Akzente.
In Anlehnung an die Wurzeln in der Punk- und Wave-Bewegung der 1980er Jahre sind zerrissene Strumpfhosen oder Netzhemden sowie extravagante Frisuren herausstechendes Merkmal. Daneben kann aber auch ein Trend zur Abgrenzung von der Punk-Kultur beobachtet werden. Kleidungsstile der Renaissance, des Viktorianischen Zeitalters und des Jugendstils werden häufig miteinander kombiniert um so einer düster-romantischen Stimmung Kraft zu verleihen.


Die Musik:
Musik wird in der Szene emotional erlebt und dient als Ventil für Emotionen wie Wut, Angst oder Melancholie. Neben der ursprünglichen Musik aus den 1980er Jahren fanden später auch Musikstile wie Dark Wave, Post-Industrial oder Mittelalterliche Musik ihren Einzug in die Szene. Heute ist die Musik breit gefächert und schließt unter anderem auch EBM, Gothic Punk, Gothic Rock und Dark Metal mit ein.


Weltanschauung und Religion:
Die eigentliche religiöse Gesinnung ist nicht ausschlaggebend für die Zugehörigkeit einer Person zur Gothic-Kultur. Man kann bei der Szene nicht von einer einheitlich gültigen Religion oder einem Glauben sprechen, da sich jeder Anhänger anders mit diesen Themen befasst und seine eigenen individuellen Schlüsse zieht.
Während einige Teile der Szene die Institution Kirche ablehnen herrscht bei anderen eine Sehnsucht nach den Ursprüngen des Glaubens und dem Heidentum vor.
Darüber hinaus besteht ein großes Interesse an okkulten Riten, Symbolen oder Stilen.
Aufgrund ihrer äußeren Erscheinung werden Goths oft mit dem Satanismus in Verbindung gebracht oder gar als gefährlich eingestuft. Davon distanzieren sich jedoch die meisten Anhänger der Szene. Kleidung und Aussehen rühren vielmehr von der morbiden Grundstimmung und der Faszination an der Mystik verschiedener Symbole her.

Die Goths befassen sich meistens mehr mit sozialen, religiösen und philosophischen Themen als andere Gruppierungen und arbeiten diese auf kreative Weise aus. Individuelle Lösungsansätze und Ergebnisse werden oft schriftlich in Form von Gedichten oder Geschichten festgehalten.

Während derlei Themen zumeist viel und gerne diskutiert werden ist eine einheitliche politische Ausrichtung nicht erkennbar. Politik nimmt innerhalb der Szene einen vergleichsweise nebensächlichen Stellenwert ein. Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus werden weitgehend abgelehnt. Am verbreitetsten ist jedoch eine konservative oder gar komplett unpolitische Haltung.

Quelle: Wikipedia

 

 


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